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Montag, 20. November 2017

Kategorie 3: Preis tür Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien

Zielvorgabe tür alle Unternehmen: 500 Watt Solarstrom pro Mitarbeiter

Wenn heutzutage ein Unternehmen eine 20 kW peak Photovoltaik-Solarstromanlage (Modulfläche ca. 140 Quadratmeter) besitzt und damit ca. 20.000 Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr produziert, so ist dies nichts Außergewöhnliches. Anders jedoch bei einem KMU-Betrieb wie PIU PRINTEX mit ca. 40 Beschäftigten -mit 20 kWp PV wurden vorbildlich eine Solarstromleistung von 500 Watt pro Mitarbeiter installiert und dies ist nun österreichweit eine Energiewende auslösende und öffentlichkeitswirksame Zielvorgabe für alle Unternehmen, ob privat oder öffentlich. Hätten alle Firmen in Österreich 500 Watt PV pro Mitarbeiter, so wäre Solarstrom von Dächern und Fassaden schon billiger als vom E-Werk. Als Vergleich: Per Ende September 2010 ist in der Alpenrepublik nur eine Photovoltaikleistung von ca . 5 Watt pro Einwohner vorhanden, in der "Umweltmusterstadt" Wien sogar nur jämmerlich 1 Watt PV pro Bürger, dies ist die Größe eines Bierdeckels.! Für Kunden mit Elektrofahrzeugen hat die PIU PRINTEX eine Öko-SonnenstromTankstelle am Kundenparkplatz in Betrieb genommen. Thomas Breitsprecher (Breitsprecher Erneuerbare Energien GmbH in Gänserndorf www.breitsprecher.at ) hat diese PV-Anlage geplant und errichtet. Die 86 PV-Module zu je 235 Watt stammen von PVT-Austria. Über drei SMAWechselrichter mit je 6 kW Leistung wird der Solarstrom ins Firmen-Stromnetz eingespeist. Die Energie vom Himmel wird praktisch zur Gänze im Unternehmen vor Ort verbraucht. Die Erträge der Photovoltaikanlage sind im Büro der PIU PRINTEX auf einer Anzeige an der Wand sichtbar -und auch online im Internet unter www.solarlog-home3.eu/piuprintex. Am 18. Juni 2010 wurde die 20 Kilowatt peak Photovoltaik-Solarstromanlage der Firma PIU PRINTEX , sowie die Ökostrom-Tankstelle mit einem fröhlichen Grill-Fest eröffnet. Die beiden Firmenchefs Ing. Georg Pohanka (Prokurist, Leiterplatten) und Ing. Christian Pohanka (Geschäftsführer, Acon Software) luden dazu ein und machten damit ihre Solar-Pioniertat öffentlich bekannt dies war ein Auslöser für den Solarpreis.

Ing. Christian Pohanka (1. Reihe, 4ter v.l.) bei der Preisverleihung vom Solarpreis 2010